Die PARTEI im Rathaus München hat mit ihren Vorschlägen zur Zukunft des Oktoberfests eine lange notwendige Debatte ausgelöst. Die visionären Ideen zeugen von einem innovativen Denken, das München dringend braucht und in eine graue Zukunft führt.

Den Maßpreis an den Mietpreis koppeln

In München wird es immer teurer zu leben. Sowohl die Mietpreise pro Quadratmeter steigen als auch der Preis des wichtigsten Grundnahrungsmittels in Bayern, dem Bier. Damit die Bürgerinnen sich das Leben in unserer Stadt noch leisten können, muss eines von beiden billiger werden. Daher fordert Stadträtin Burneleit: wenn der Bierpreis steigt, sinkt der Mietpreis. Und wenn der Mietpreis steigt, sinkt der Bierpreis. Denn: Der Markt wird das schon regeln.

Mit dem Oktoberfest den Energiekrisen trotzen

Die Wiesn ist die Rettung vor anstehenden Energiekrisen! Wie die Presse 2023 berichtet, ist der Energieverbrauch pro Person auf der Wiesn niedriger, als zu Hause vor dem Fernseher oder beim Essen kochen. Wiesnwirt S. betont, „es werde bereits stark auf Klimafreundlichkeit geachtet (…) und ein Hendl-Grill auf der Wiesn sei fünf Mal effektiver, als wenn ich zuhause im Backofen ein Hendl grille.“ Selbst der Städte- und Gemeindebund schlägt vor, Wärmehallen für den Winter bereit zu stellen. Die Festzelte auf dem Oktoberfest können genau das bieten: Wärme, Verpflegung, sozialen Austausch, ggf. sogar international. Außerdem ein Vorteil für Immobilienkonzerne: die Mieter bekommen nicht mehr mit, wenn die Heizung gedrosselt wird. Und zu guter Letzt interessieren auch die Energiepreise nicht mehr: wer jeden Tag besoffen ist, schaut keine Nachrichten.

PS.: Ich habe einen Tag zum gemeinsamen Putzen eingeplant <3

Eine Wiesn für alle Generationen

Burneleit schlägt vor:
Freibier ab 4*
Keinbier bis 4**

* (Jahren natürlich) ** (Uhrzeit natürlich)

Was wäre München ohne die Wiesn? Klar, eine äußerst lebenswerte, weniger Drogen verherrlichende Stadt, aber das will diese kleine, exzessive Enklave in Bayern nicht. Gut so! Um aber trotz einzelner Stimmen, die Wiesn abzuschaffen, den Wiesn-Nachwuchs für die nächsten 40 Jahre zu sichern, müssen wir schon die Kleinsten einbinden. Daher wird der Familien-Dienstags-Nachmittag wahlweise mit Freibier und Lightbier für die Kleinen (Toleranzentwicklung für die Adoleszenz) oder keinem Bierausschank bis 16.00 Uhr (Lassen wir einmal den Geruch der gebrannten Mandeln den Geruch des Erbrochenen und der Urinale übertönen) umgesetzt.

Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung – München wird klimaneutral

Um das städtische Klimaschutzziel einhalten zu können, sind alle Maßnahmen gute Maßnahmen. Wir können daher nicht auf die wertvoll und liebevoll produzierten und ausgeschiedenen Produkte der Wiesn-Besucherinnen verzichten. Zu prüfen sind hier:

Prost.